In der zweiten Runde der NLA Saison 26/27 kommt es im Toggenburg am 18. Oktober um 16.30 Uhr in der Rietwis Sportanlage in Wattwil zu einer Premiere: erstmals treffen der BTV Aarau und Raiffeisen Volley Toggenburg in der höchsten Liga aufeinander. Die Partie ist ein erster Knüller der neuen Saison und verspricht Spannung pur.
Für das erste Treffen in der NLA zwischen Raiffeisen Volley Toggenburg und dem Aufsteiger BTV Aarau sind sich die Auguren nicht einig. Kann Toggenburg vor Heimkulisse ein erstes Ausrufezeichen setzen? Die einheimische Equipe des erfahrenen Trainers Eraldo Buonavita aus Italien, der schon in Lugano und bei Cheseaux in der Schweiz wirkte, will jedenfalls dem Aufsteiger aus Aarau, der mit einem breiten Kader imponiert, das Leben schwer machen.
Dem BTV Aarau ist in der ersten Runde gegen Sm’Aesch Pfeffingen beim 2:3 ein schöner Achtungserfolg vor einem begeisterten Heimpublikum gelungen. Aarau gewann damit den in der Vereinsgeschichte ersten Punkt in der NLA. In der ersten Runde war für Raiffeisen Volley Toggenburg das Heimteam von Schaffhausen nach einem beherzten und engagierten Auftritt letztlich eine Nummer zu gross. Das 3:0 und der Punktestand widerspiegeln die Leistung von Wattwil allerdings nur begrenzt. Das Team konnte in Schaffhausen phasenweise durchaus die Gegnerinnen ärgern und gute Spielzüge zeigen. Auffällig beim Gast aus Aarau ist, dass die Mittespielerin Sheyla Bögli mit 12 Punkten die Mobiliar-Topscorerin ist. Das dürfte sich wohl nach dem Spiel in Wattwil ändern. Bei Toggenburg trägt die Aussenangreiferin Maia Rackel das Mobiliar Topscorer-Shirt. Rackel wurde in Schaffhausen zur MVP gewählt und konnte 16 Punkte auf sich verbuchen.
Neue Formation, neue Perspektiven
Nachdem einige junge Schweizer Spielerinnen im Toggenburg mit Volleyball aufhörten oder für den Verein überraschend in eine tiefere Liga wechselten und weniger Zeit in den Leistungssport investieren wollten oder konnten, musste Toggenburg ein neues Team formen. Jil Joos, Laura Gassmann und Alina Marty sind dem Verein treu geblieben. Mit Adiva Joseph und Luana Petris laufen beim Gast gleich zwei Spielerinnen auf, die auch im Toggenburg letzte oder vorletzte Saison spielten. Das Kader von Toggenburg ist aktuell schmal und die Belastungssteuerung wird für den Staff zu einer Herausforderung werden. «Wir wollen auch diese Saison den Ligaerhalt schaffen», erklärt die Präsidentin und Wattwilerin Maja Hedinger. Dazu sollen auch möglichst viele Fans beitragen.


